Wir sind früh aufgestanden und Richtung Doi Suthep gefahren, einem Berg in der Nähe von Chiang Mai mit bekanntem Tempel. Am Fuß des Berges ist auch ein Tempel, dort waren morgens gerade die Mönche unterwegs auf Betteltour. Das klingt in unserem Sprachgebrauch despektierlich, ist es aber gar nicht.
Im Gegenteil – die Mönche sind mit ihren Gefäßen unterwegs und bitten um Speisen. Den Buddhisten ist es eine Ehre, die Mönche zu versorgen. Sie erhalten allerlei Speisen und Getränke und auch bisschen Geld. Die Mönche bedanken sich mit Gebeten und Segnungen. Viele Thais sind in jungen Jahren Mönche auf Zeit, 15 Tage wie der thailändische König, manchmal 1 bis 3 Jahre, danach kehren sie wieder in ihr früheres Leben zurück – oder sie bleiben Mönche. Auf jeden Fall sind sie hochrespektiert und angesehen. Frauen sieht man sehr selten, das ist unüblich.
Die Mönche heute waren alle barfuß unterwegs. Eine orangefarbene Kutte, ein Bettelgefäß aus Edelstahl – fertig. Sehr eindrucksvoll!
Als Tourist hält man sich besser zurück, Martin hat die Fotos mit entsprechendem Tele gemacht.




Der Wat Doi Suthep liegt auf ca. 1000m Höhe – eine Straße windet sich den Berg hoch. Und morgens joggen die Thais hier den Berg ein Stück hoch oder radeln ihn hoch – Respekt meine Herren, das ist echt steil und lang. Und nicht ungefährlich hier im Straßenverkehr.
Dieser Tempel ist der bekannteste von Chiang Mai und man hat eine tolle Aussicht über die Stadt.



Und es gab noch Hmong Kinder in Tracht…
Das ist heute der letzte Tag hier bevor wir morgen nach Luang Prabang in Laos fliegen. Das ist der Vorteil von 50+… man muss keinen 12h Nachtbus mehr nehmen 😉


