Bagan

Bagan – ca. 2000 Pagoden sind noch erhalten, Unesco Welterbe, ein Must-See in Myanmar. Die Pagoden wurden für die Götter errichtet – Stein für die Götter, Holz für die Häuser. Häuser sind nicht mehr erhalten, aber viele Pagoden haben die Jahrhunderte überdauert.

Errichtet wurden sie, um die eigene Religiosität zu zeigen und Karma Punkte für das nächste Leben zu sammeln. Auch vom 11. Bis 13 Jh gabs schon ‚mein Haus, mein Auto, mein Boot‘… hier hieß dann eher ‚meine Pagode ist größer als deine‘ … Bagan war Königsstadt und wichtiger Handelsort, da wurde gezeigt, was man hat bzw. ordentlich Karma Punkte gesammelt.

Wir haben ein E-Bike ausgeliehen, so wie man das halt hier macht. Martin dachte an E-Fahrräder und ich habe mich schon gewundert, denn die Pagoden sind schon kilometerweit auseinander. Aber hier sind das E-scooter bzw. E-Mopeds! Sehr angenehm! Nix stinkt, nix knattert, es braust nur – und das ganz ordentlich! Es sind ausrangierte chinesische Elektromopeds, die haben ganz schön Speed drauf für die Rumpelstrecken. Helme braucht man in Myanmar anscheinend nicht dafür… es wurden nicht mal welche angeboten.

Fast wie auf der Harley…

Am Anfang hält man noch an jeder Pagode … dann ist das so überwältigend, man kann nur ein paar Highlights ansehen. Es sind soooo viele Pagoden….

Ananda
Shwezigon
Htilominlo
Thatbinnyu

Einen schönen Überblick konnten wir uns von einem Turm sowie von einem Hügel aus verschaffen, den wir zum Sonnenuntergang aufgesucht haben…. Und natürlich vom Ballon aus – mehr dazu im separaten Blogpost.

P.S. Hier noch ein paar schönen Szenen im Dorf…

Weibliche Mönche auf Almosengang
Bauer mit Ochsenkarren

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