Und weiter zum nächsten Highlight: dem Inle See.
Wir haben einen Inlandsflug gebucht – die Straßen in Myanmar sind teilweise sehr schlecht und jede Ortsveränderung ist eine komplette Tagesreise. Also Flug von Nyaung-U nach Heho, dem nächsten kleinen Flughafen.
Am Flughafen ists ja schon drollig – handgeschriebene Bordkarten und freie Sitzplatzwahl. Das Gepäck wird von 2 Trägern nach hinten gebracht, Gepäckband gibt’s nicht. Es kommt dann auf einen Karren, der von Hand (!) zum Flugzeug gezogen wird. Und das Flugzeug landet und fährt direkt vor die Tür – übers Rollfeld und los. Und es funktioniert!


In JEDEM Flug gibt’s übrigens Verpflegung, und sei der Flug noch so kurz. Der war jetzt mit 45min angesetzt – aufsteigen, schnell die Verpflegung austeilen, einsammeln, landen.
Mit dem Taxi sind wir dann 45min nach Nyaug Shwe gefahren. Und hatten beste Straßen! Wir waren echt verblüfft, aber der Taxifahrer meinte, dass sei nur zum Teil so. Aber es wird was investiert in die Infrastruktur. Hier sind übrigens viele Frauen die Strassenbauarbeiterinnen wie in vielen asiatischen Ländern.
Am Inle See angekommen, konnten wir auch schon früher ins Hotel einchecken und uns noch bisschen ausschlafen. Hier geht alles sehr früh los.
Der Inle See ist bekannt für seine Einbeinruderer – das Boot wird stehend mit einem Bein gerudert, so hat man die Hände frei für das Fischernetz. Echt pfiffig die Shan! Shan sind nach den Burmesen die zahlenmäßig größte Ethnie von 135 Volksgruppen – wir sind hier im Shan State, einer der Provinzen. Die Shan sind exzellente Handwerker und Gärtner – hier gibt’s viele Floating Gardens. Super lecker sind die Shan Nudeln, eine Art Reisnudeln, die auch in einer Suppe serviert werden. Sehr köstlich!
Die Einbeinruderer fischen übrigens ganz normal mit T-shirt/Hose oder Longyi. Die weiter unten gezeigten sind in traditionellerer Kleidung – sieht auf dem Foto schöner aus und kostet dann halt ein paar Kyat… (spricht sich tschat)






