Christchurch

Und weiter geht’s nach Christchurch, Neuseeland. Wir haben nochmal genau unser Gepäck inspiziert und die Schuhe gereinigt. Neuseeland ist sehr strikt, wenn es um eingeführte Erde – auch an Schuhen – oder Obst geht.

Bei Ankunft deklarieren wir alle unsere Lebensmittel, wie Tee, Kaugummi usw. und werden dann auch nach Outdoorequipment gefragt. Nein, wir haben kein Zelt dabei. Und ob die Taucherbrille auch wirklich trocken ist. Die  nehmen es echt genau, auch noch um 1 Uhr nachts, als wir ankommen. Die chinesische Gruppe vor uns wir komplett auseinander genommen und gefilzt. Koffer auf und alles umgedreht. Wir kommen in die praktisch unbedenkliche Reihe 3 und das Gepäck wird nur durchleuchtet.

Es sausen aber auch Spürhunde rum – die finden sowieso alles. Das haben wir schon mal auf einem Rückweg von Hawaii nach San Francisco erlebt, da kam der Hund und setzte sich neben meinen Rucksack – da war noch eine Banane drin. Hat damals gottseidank keine Strafe gekostet, hier würde es 400 NZD kosten, 240 EUR.

Da wir um 2 Uhr nachts sowieso nirgends mehr unterkommen, habe ich ein Zimmer im Jucy Hostel gebucht, da können wir hinlaufen. Und morgens dann wieder zum Flughafen, um das Auto abzuholen. Hier haben wir auch Glück und bekommen einen Upgrade – kleinstes Auto gebucht und schicken Nissan X-Trail bekommen! In der Stadt brauchen wir so ein Auto zwar nicht, aber toll ist es trotzdem.

Der schicke X-Trail Upgrade

Unser Quartier ist in der Stadt – ich habe ein Appartment über booking.com gebucht. Die Stadt ist noch ziemlich gebeutelt vom Erdbeben. In der Stadtmitte sind alle Gebäude neu, es war mit dem Erdbeben 2011 auch alles zerstört worden. Die Kirche ist noch sichtbares Zeichen und noch nicht wieder aufgebaut.

Den 185 Opfern wird mit einem Memorial Denkmal gedacht, sehr schön gestaltet.

Mahnmal für die Opfer

Oder mit 185 freien weißen Stühlen – sieht toll aus auf dem Bild, liegt aber an einer ziemlichen Brache als temporäres Kunstobjekt.

185 weiße Stühle für die Opfer der Erdbebenkatastrophe

Es sind schöne Cafes da, aber relativ wenige Leute. Die sind alle in der Mall wie wir später feststellen, dort hat man auch alle Geschäfte und kann kostenlos parken.

Die alte Tram in Christchurch

Wir kaufen Kapuzenpullis, denn die werden wir beim Campen brauchen. Und Mützen… die haben wir bislang bei über 30 Grad wirklich nicht benötigt. Aber nach 8 Wochen permanenter Klimaanlage und heißem Wetter genießen wir die frische Luft hier.

Und ich gehe noch zum Friseur… das ist übrigens schon das zweite Mal auf dem Trip, das muss man normalerweise im Urlaub nicht! Das erste Mal in Myanmar, das war ein bisschen spannend, denn der Friseur konnte nicht gut Englisch. Wurde trotzdem gut … und er hat dann gerade mal 5000 Kyat verlangt, das sind 3 EUR! Und dann wollte er erst das Trinkgeld in gleicher Höhe nicht annehmen, das musste ich fast aufdrängen! Hier in Christchurch wurde der Schnitt auch gut … vielleicht wird man auch gelassener, wächst sowieso alles nach….

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