Und weiter Richtung Süden an die Küste.
Stopover noch in Omaru – in einem netten Städtchen und bei den Pinguinen. Die sind aber erst abends wieder aus dem Wasser zurück, so lange wollen wir nicht warten. Wir haben schon Pinguin Kolonien gesehen, hier sind es nicht so viele Pinguine. Also fahren wir weiter Richtung Moeraki.

Hier sind riesige Boulder im Wasser, kreisrund. Sehr schön, aber leider war Ebbe, daher nicht so perfekt fotogen nach Martins Geschmack, aber trotzdem wunderschön.

Wir fahren weiter Richtung Dunedin – spricht sich Danidin – wo sich ursprünglich schottische Einwanderer niedergelassen haben. Manche historischen Gebäude sehen aus wie eine Mischung aus London Tower Bridge und Loire Schlösschen. Ist eine sehr nette Unistadt und wohl eine der beliebtesten Städte in Neuseeland.
Unser Ziel ist aber die Otago Peninsula Halbinsel vor Dunedin. Die Portobello Road dorthin hat es durchaus in sich – ist an manchen Stellen ziemlich schmal. Gottseidank ist der Urlaubsverkehr abends schon zurück und es kommen uns keine Busse mehr entgegen.

Und wir haben Glück… wir ergattern in Portobello den letzten Platz auf dem lokalen Campingplatz.

Morgens sind wir dann Richtung Royal Albatross Kolonie an der Spitze der Halbinsel gefahren. Toller Felsen, die einzige Albatross Kolonie auf dem Festland. In der Ferne sehen wir welche fliegen, die meisten scheinen aber auf ihren Eiern zu sitzen.
Dafür gibt’s Seelöwen zu sehen am Pilots Beach und jede Menge Möwen, die hier gerade ihre Jungen versorgen. Und am Felsen auch Pinguine.



Wir haben echt Glück, denn eine Stunde später ziehen Wolken auf – die, die dann kamen, sahen nichts mehr.

Hier wechselt das Wetter, das kann man sich nicht vorstellen.
Am Folgetag haben wir bei einem Platz nahe Gore im Inland übernachtet. Morgens war es so kalt und klamm, dass wir uns beim lokalen Supermarkt warme Socken gekauft haben. So richtig dicke. Und dann fahren wir 1,5h weiter Richtung Te Anau, stellen uns auf den Campingplatz und fahren die Markise raus, weil es so heiß ist. Und ziehen wieder kurze Hosen und Flipflops an. Hier kann man alle Jahreszeiten an einem Tag erleben!
P.S. 17. Januar – den Tag muss ich mir im Kalender anstreichen! Martin fragt mich, welchen Wochentag wir eigentlich heute haben, zwecks weiter Planung, und ich habe zum ersten Mal keine Ahnung! Nicht mal ansatzweise wusste ich, dass Freitag ist…sonst war ich vorher immer auf dem Laufenden, aber hier bin ich komplett geerdet…reset auf null.


