Weiter geht’s Richtung Napier – eine schöne Stadt am Meer mit vielen Art deco Gebäuden. Sieht ein bisschen aus wie Miami – hat auch so Palmenalleen und natürlich die Art deco Gebäude. Die Stadt wurde in den 1930er Jahre von einem Erdbeben zerstört und wiederaufgebaut.
Wir halten uns gar nicht lange in der Stadt auf und fahren Richtung Clifton Beach – ein schönes Fleckchen direkt am Meer, 10km von Napier entfernt, mitten im Wein- und Obstanbaugebiet.



Da stehen schon ein paar Freaks – eine Neuseeländerin in meinem Alter hat ein Tiny Haus auf einen Laster bauen lassen. Selbst designt – sah sehr einladend aus, hätte ich auch gerne gewohnt. Am Folgetag fuhr sie mit ihrem Truck dann einfach weiter.

Folgetag gings dann für uns weiter zum Lake Taupo. Das ist DAS Wochenendgebiet – und wir sind an einem Freitag da. Donnerstag war Waitangi Day, das ist ein Feiertag in Neuseeland, also wars voll. Die Sonne hat vom Himmel gebrannt, da war gerade gut, dass der See nur wenige Schritte entfernt war. Wir waren relativ zeitig da, wurden dann aber quasi umzingelt. Der Freedom Camping Platz war einfach zu schön.


Neben uns waren dieses Mal keine Deutschen, sondern ein neuseeländisches Rentnerpärchen, die immer ganz erstaunt waren, wie die Deutschen diese erlaubten Freedom Stellplätze immer bloß finden, ist ja quasi ein Geheimtipp…. Per Rankers App und Campermate App! Alles digital verzeichnet!


Leider ists am Folgetag wolkig – macht nix, wir wollten sowieso Richtung Tongariro Nationalpark. Zu den Vulkanen – kennt jeder, der die ‚Herr der Ringe‘ Triologie gesehen hat – Mordor! In diesem unwirklichen Gebiet, das aussieht wie auf dem Mond, waren die Dreharbeiten am ‚Schicksalsberg‘ bzw. Mount Doom.
Wir haben tatsächlich Glück – Martin kann sich für den Folgetag am Tongariro Crossing anmelden, dem 1-Tages-Wanderweg der Spitzenklasse. Heute musste alles abgesagt werden, denn das Wetter war zu schlecht, alles in Wolken. An unserem Campingplatz kann man sogar eine Goretex Jacke ausleihen, die haben wir ja nicht mit im Rucksack. Ohne so eine Jacke kommt man nicht ins Shuttle, das einen an den Berg bringt (um 4.50 Uhr ist Abfahrt!) und wieder abholt. Sehr gut, dass hier aufgepasst wird! Schließlich kann das Wetter sehr schnell umschlagen.
Da wir auf einem Bezahlplatz mit Strom sind, darf ich endlich meine (heute extra gekauften) Muscheln in der Camp Küche kochen. Die Muscheln hatten Hausverbot… sprich Camperverbot! Sie durften zwar im Kühlschank mitfahren, aber nicht im Weisswein-Gemüsesud im Camper vor sich hin köcheln…. (da riecht zuhause schon immer das ganze Haus danach lt Martin – das riecht er zuhause schon, wenn er bei uns bloß auf dem Parkplatz in der Einfahrt steht…). War so lecker mit dem Sauvignon Blanc…



