Hobbiton

Heute steht Hobbiton auf dem Programm – das Movie Set aus Herr der Ringe bzw. Der Hobbit. Ist in der Nähe von Matamata.

Hier wurde das Auenland aufgebaut – erst für die ‚Herr der Ringe‘ Triologie. Das war nicht für die Ewigkeit gedacht und wurde größtenteils wieder abgerissen. Es kamen aber immer mehr Leute auf die Schaffarm und wollten das Auenland sehen. Und dann stand der Film ‚Der Hobbit‘ an – und es wurde in 2jähriger Arbeit alles wieder aufgebaut, dieses Mal mit langlebigem Material. Und der Möglichkeit zur Besichtigung.

Das aufgebaute Auenland
Maggie – unser Tourguide

Für die Schaffarmer – Familie Alexander – hat sich das gelohnt: 84 NZD (knapp 50 EUR) Eintritt pro Person für die Führung . Trotz des echt stolzen Preises – es hat sich absolut gelohnt! Ich habe übrigens im Voraus gebucht, vielen Touren waren ausgebucht, dabei startet ein voller Bus alle 10 Minuten!

Meine Eintrittskarte – da steht eine Riesenzahl drauf… 2.6 Mio. Wenn das die Besucherzahlen sind, dann kann sich jeder ausrechnen, was das für eine Goldgrube ist…

Was für eine Liebe zum Detail!

Sogar der Kamin raucht…
… und die Hobbit Wäsche hängt an der Leine – Heerscharen von Gärtnern und Kulissenverantwortlichen kümmern sich um Details
Über diese Brücke kam Gandalf im ersten Film… wurde dann ersetzt durch eine echte Brücke aus Stein
Brücke und das Gasthaus Green Dragon
Käsemacher-Haus

Im Buch spielen die Kinder angeblich am Pflaumenbaum – in der kleinen Größe gab es aber nur Apfelbäume. Also wurden kleine Apfelbäume gepflanzt. Peter Jackson, dem Regisseur, hat das aber so nicht gepasst… also wurden alle Äpfelblatter entfernt und in mühseliger Kleinarbeit Pflaumenblätter und Pflaumen händisch drangehängt… um dann im Film dem Schnitt zum Opfer zu fallen! Es wurde komplett rausgeschnitten!

Wir im Auenland – die Innenaufnahmen entstanden komplett im Studio (in klein für Gandalf und groß für die Hobbits). Das ist das einzige Hobbithaus mit Tür zum Aufmachen…

Es wurde auch ein riesiger künstlicher Baum erstellt aus Stahl – echt nicht zu unterscheiden von einem richtigen Baum, unglaublich. Wir waren nahe dran. Nur im Wind weht er nicht. Peter Jackson hat die Farbe der Blätter nicht gefallen… also wurden sie umlackiert. 200.000 Stück!

Der riesige künstliche Baum – nicht vom echten zu unterscheiden

Zum Abschluss gabs noch ein Bier im Green Dragon… mein dark stout war lecker. Trotzdem bevorzuge ich deutsches Bier… für Martin gabs ein alkoholfreies Ingwer Bier. Schliesslich muß ja noch einer den Camper fahren…

Bierausschank im Green Dragon

Es war sehr informativ und echt sehr interessant! Familie Alexander hatte echt Glück, dass ihre Farm ausgewählt wurde, das ist ein Millionengewinn geworden in Kooperation mit den Studios. Das Land gehört der Familie, die Aufbauten dem Filmstudio. Und irgendwie werden die sich den satten Gewinn aufteilen….

Interesse an mehr Bildern zu Neuseeland? Das war eine ganz schöne Dokumentation auf Arte

https://www.arte.tv/de/videos/058355-001-A/neuseeland-auf-den-spuren-von-herr-der-ringe/

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