Review Monat 4 – Reisen in Zeiten des Coronavirus

Wow – schon Monat 4 rum, wie die Zeit vergeht!

Und sogar mal wieder ein Schaltjahr, der 29. Februar! Eine Kollegin, die letzten April überraschend gestorben ist, wäre an dem Tag 60 Jahre alt geworden. (Gabi, mein TigerBeer habe ich auf Dich getrunken!) Nix aufschieben, jeden Tag genießen!

Rückblick, wie immer subjektiv:

Natur

Die Natur Neuseelands war der Hammer! Und die frische Luft. Ist aber ein sehr teures Reiseland mit dem Camper. Aber es lohnt sich total! Für so ein Ziel kann man auch bisschen sparen.

Coronavirus

Reisen in Zeiten des Corona Virus – gibt schöneres. Wir müssen permanent am Ball bleiben, denn täglich kann sich die Situation ändern. Wir verbrachten Stunden mit der Stornierung unseres Fluges nach Vietnam über China und der Neuplanung, damit es wieder zum Visum passt.  

Wir planten eigentlich noch nach Seoul und dann nach Japan zu fliegen. Aktuell ist das aber nicht drin, da in beiden Ländern die Fallzahlen hoch sind. Und wir beide Länder mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bahn und UBahn bereisen würden, also das, was gerade nicht ratsam ist. Die Flüge sind aber schon gebucht, da wir ja ein Visum in Vietnam benötigten, also einen definierten Endtermin haben.

Ergo: Abbruch, nicht nach Seoul und nicht nach Japan! Jammerschade.

Wenn erst ein Einreisestop verhängt ist, dann kann sein, dass wir festsitzen. Oder irgendwo in Quarantäne müssten. In Singapur stehen am Flughafen an jeder Ecke Fieberscanner. Da will man nicht angesprochen werden, weil man auffällig ist. Bloss nicht schwitzen… neulich wurden alle Passagiere eines Fluges nach China 14 Tage in Quarantäne verfrachtet, weil 2 Personen im Flieger Fieber hatten.

Wenn man die IATA Liste mit den Einreisebeschränkungen liest, dann sind viele Länder sehr strikt. Es gibt Länder, die Chinesen, Südkoreanern und auch Italienern (Vietnam aktuell, aber z.B. auch Israel) die Einreise verweigern. Mal sehen, wann Deutschland darin auftaucht. Europa ist im Vergleich zu Singapur oder Vietnam im Umgang mit dem Virus bisher sehr lax gewesen – praktisch alle Länder hatten chinesische Reisende seit Anfang Februar gesperrt, Europa nicht.  

In Vietnam wurde ein rigoroser Stop verhängt – keine Einreisen aus China und wenn, dann nur nach 14 Tagen Quarantäne. Aktuell sind auch Südkoreaner gesperrt. Das Land versucht, seinen Tourismus durch baldige ‚coronafreie Zone Meldung‘ schnell wiederzubeleben und sich dadurch einen Vorteil zu verschaffen.

Also: das Beste draus machen. Umbuchen. Und neue Ideen realisieren. Heißt: wir fliegen zurück nach Deutschland mit dem Ablauf des Vietnam Visums. Und verbringen mit unseren Kindern ein paar Tage irgendwo.

Gepäck

Wir decken mittlerweile die ganze Bandbreite ab – teils kaltes Wetter in Neuseeland, und ggfs auch für Südkorea und Japan. Und heisses Wetter in Südostasien. Unser Trolley platzt mittlerweile fast durch die zusätzlichen gekauften warmen Sachen (die wir aber in Südkorea und Japan wieder brauchen würden).

Wir haben tatsächlich Zeug an Bord und es noch nie eingesetzt. Taucherbrille, Neoprenshirt… wir könnten etliches sofort heimschicken, es ist viel zu viel. Wir brauchen nur ganz wenige Sachen. Es ist unglaublich, wie wenig man benötigt. Man braucht nicht viel, um glücklich zu sein.

Schilderwald

Was uns so auf der Toilette und überhaupt begegnet…

Nicht auf den Toilettensitz stehen! Und kein Papier reinwerfen!

gefunden in Vietnam – aber auch in Laos, Myanmar, Thailand Kambodscha
Papier in die Toilette werfen!

Die Gegenmeldung zu Asien, dort ist das genau umgekehrt – sieht man in Australien und Neuseeland

Das haben wir am Hot Water Beach Campingplatz in Neuseeland in jeder Dusche gefunden…
ohne Worte. Was muss da nur passiert sein, dass jemand solche Aufkleber druckt.

In Queenstown – beim Bungeesprungzentrum

Das ist mein absolutes Lieblingsschild… 😉 – gesehen in einer Bar in Hoi An, Vietnam

Ansonsten sind wir fit! Wir lassen es gerade geruhsam angehen… wir sind bisschen reisemüde, wir müssen auch nicht alles gesehen haben… So genießen wir Hoi An, fahren ein bisschen mit dem Moped rum, genießen eine Massage, gehen zum Essen, fahren zum Strand…und machen Urlaub vom Urlaub 😊

P.S. Über 8.800 Klicks hat der Blog. Sprachlos.

2 Gedanken zu “Review Monat 4 – Reisen in Zeiten des Coronavirus

  1. Ach verflixt! Ich habe es fast schon geahnt, als Felix gestern mit der Botschaft aus KA kam, dass ihr vorzeitig abbrechen müsst. Das ist so schade – für euch, die ihr eure Reise erstmal abbrechen müsst und für uns daheim, die wir täglich die Bilder schauen und den Blog lesen.
    Ich kann euch gar nicht genug danken, dass ich dank deines Blogs und Martins Insta-Account „mitreisen“ konnte. Ja, es hat gerockt!
    Am allermeisten hat mich dein Satz über das Gepäck berührt, Michaela, „man braucht wenig, um glücklich zu sein“. Diese Erkenntnis war mir über die Jahre ein wenig abhanden gekommen.
    Nochmals von Herzen vielen vielen Dank, dass ihr eure Eindrücke geteilt habt!!
    Nun wünsche ich euch noch ein paar schöne Tage , bleibt bitte gesund und behaltet euch euer strahlendes Lächeln.

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    1. Hi Annette, immer schön von Dir zu hören. Ja, es ist schade mit Seoul und Japan, aber wir machen das Beste draus. Noch haben wir mehr als 2 Wochen in Vietnam. Und insgesamt noch 2 Monate zur Verfügung zum neu sortieren, welch ein Glück… da haben wir noch ein paar Geschichten zu berichten im Blog 🙂

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